Wintervögel

Wir leben auf dem Land –

und wenn ich zum Küchenfenster hinausschaue, sehe ich weder Häuser, noch Straßen, auch keine Eisen- oder Straßenbahn. Nein, ich sehe meine Kugel-Buchenhecke und unser Vogelhäuschen (bzw. Vogelhaus). Erstmalig habe ich das ganze Jahr durchgefüttert – es war ja im Frühjahr so lange kalt, und dann hat es geregnet ....... Jedenfalls hatte ich den ganzen Sommer über am Vormittag regen Betrieb an der Futterstation. Meine Spatzenschar, die überall ums Haus nistet, fand sich schon früh morgens laut tschilpend auf der Hecke ein, um nachzuschauen, ob es schon etwas zu futtern gibt. Die ersten Ausflüge mit den Jungvögeln fanden wohl zum Futterhaus statt. Die Elternvögel holten sich oben Haferflocken und füttern damit die unten und in der Hecke wartenden Jungtiere.

Jetzt, wo es kälter wird, ist wieder viel mehr los: meine große Spatzenschar, Blaumeisen, Kohl-, Tannen und Waldmeisen, Rotkehlchen, Dompfaffe paarweise, Kleiber, Kernbeißer, Grünfinken, Buch- und Bergfinken, Amseln, Stare und auch gelegentlich Elstern.

Wenn Frost und Schnee kommen, werden wohl auch wieder Buntspechte zu Besuch kommen und eine kleine Gruppe Türkentauben. Hin und wieder schaut dann auch der Turmfalke vorbei, um im „Fly-in“ nach Beute Ausschau zu halten. Einmal ist er tatsächlich auf dem Fenstersims gelandet und hat einen Blick ins Zimmer geworfen.

Distelfinken finden eher selten den Weg zu uns, sie fliegen lieber das Futterhäuschen meiner Nachbarin gegenüber an. Hinter ihrem Grundstück beginnen die Schlehenhecken, in denen die kleinen Singvögel eine gute Deckung finden.

Meine gefiederten Freunde haben sich inzwischen so an mich gewöhnt, dass es manche von ihnen nicht stört, wenn ich ca. ein bis zwei Meter von ihnen entfernt über den Hof gehe. Sie bekommen es auch immer sofort (!) mit, wenn ich im Winter tagsüber neues Futter in das schon leergefressene Häuschen lege. Ich stehe also unter genauer Beobachtung!!

Allerdings beobachten mich nicht nur die Spatzen, sondern auch „mein“ Krähenpäarchen, das scheinbar seit einigen Jahren in unmittelbarer Umgebung des Hofes lebt. Ich habe vor mehreren Jahren unvorsichtigerweise damit begonnen, ihnen gelegentlich Brotreste hinzulegen. Inzwischen finden sich die beiden morgens von ganz alleine ein, um an ihr Frühstück zu erinnern. Sie sind inzwischen so an mich gewöhnt, dass ich auf eine Entfernung von knapp zwei Meter an sie herankommen darf. Ich empfinde das als große Ehre und Vertrauensbeweis! Sollte ich die morgendliche Fütterung einmal vergessen, machen die beiden lautstark auf sich aufmerksam und stolzieren auf dem Hof herum.

Heute, als ich die Fotos gemacht habe, waren nur wenige Vögel da, die sich herangetraut haben. Ich laufe ja üblicherweise nicht mit Fotoapparat und Objektiv herum, mit dem ich auf sie ziele. Ich war damit recht verdächtig!

Nachdem wieder alles sicher und der Fotoapparat weggeräumt war, kamen auch die Vögel wieder. Die Spatzen trafen sich sogar zum Gruppenbaden in der Vogeltränke.

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