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Altes Baumwissen: Die Weide




Ein Plädoyer für die Weide

Heutzutage wird der Weidenbaum nicht besonders beachtet, sondern eher als "Gestrüpp" beschimpft. Sehr zu unrecht, wie ich meine!

Das Holz der Weide hat keinen hohen Brennwert, ist zu leicht, verbrennt zu schnell ohne viel Wärme zu spenden. Auch sonst hat es keinen besonderen wirtschaftlichen Nutzen. In einer Zeit, in der alles am finanziellen Wert, am Ertrag, gemessen wird, hat die Weide keine Chance.

Wenn wir allerdings die feinstofflichen Werte der Weide anschauen, ihre Weisheit, ihre Energie, dann stellen wir plötzlich fest, dass sie ein einmaliger lebensbejahender Baum ist. In unseren unruhigen Zeiten vielleicht ganz besonders wichtig!


Die Weide steht in Verbindung mit den Kräften des Wassers, des Fließens, mit dem Mond und der Nacht. In alten Zeiten stand sie für den Mond-Zyklus und den weiblichen Rhythmus. Die Weide ist ein mitfühlender Baum, hat das Wissen um Leben und Tod.

Die Weide vibriert geradezu von Lebenskraft! Kaum ein anderer Baum hier in unserer Umgebung ist so vital und regenerationsfähig. Kaum ein anderer Baum in unserem Teil der Welt ist so vital und regenerationsfähig. Wenn du Weidenzweige in die Erde steckst, schlagen sie meist schnell aus und wachsen zu neuen Weiden heran.


Sie macht auch uns Menschen beweglich, bringt Bewegung in die Erstarrung. Sie hilft uns, biegsam zu werden, uns aber nicht ver-biegen zu lassen. Sie verbindet uns mit der Lebensenergie und hilft uns, im Fluss zu bleiben.


Die Weide steht in Verbindung mit den intuitiven Kräften der weisen Frauen.


Den Sagen nach dienten Weiden Kobolden und Elfen als Lebensraum und Heimat. Daher wurden sie im Mittelalter als Hexenbaum beschimpft. Für Frauen war es daher besser, Weiden zu meiden, um nicht als Hexen verfolgt zu werden.

Weiden wurden auch immer mit Magie in Zusammenhang gebracht: Im alten Griechenland sagte man, Zauberer könnten mit „Weidenzauber“ magische Nebel erzeugen. Aber auch beim Dichten und Musizieren half die Weide. Viele Göttinnen der Antike besaßen einen Weidenhain, insbesondere Persephone, Hekate und Artemis, allesamt Schutzherrinnen der Liebe und des Übergangs an den Pforten von Geburt und Tod. Darum wurden in manchen Gegenden Krippen wie auch Särge aus Weidenruten geflochten.


Die Nähe der Weide regt unsere seelischen intuitiven Kräfte an und beflügelt die visionären Fähigkeiten und unsere Träume. Die Weide ermutigt, tief verborgene Gefühle auszudrücken und Traurigkeit durch Tränen und Mitleid zu mildern. Unterdrückte und unerkannte Gefühle können die Ursache von Stress oder Krankheit sein. Durch Ausleben von Gefühlen zwischen Schmerz und Ekstase heilten unsere Vorfahren den menschlichen Geist.

Hochelastisch sind ihre Zweige und lassen sich zu herrlichen Flechtarbeiten verwenden.

Als altes Holz bricht die Weide, um sich aus diesem „Tod“ gleich wieder selbst zu verjüngen und zu erneuern.


In meiner Energiearbeit und Coachings arbeite ich sehr gerne und wirklich sehr erfolgreich mit der genialen Weidenkraft zusammen. Ich liebe diese Bäume, die in recht großer Zahl in meinem Garten wachsen.



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